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Hier eine Checkliste:

Umgebung und Farben sollen Ihre Person vorteilhaft unterstützen und nicht in den Hintergrund drängen oder sich gar negativ auswirken
Es ist bekannt, daß es Farben gibt, die Ihnen besser stehen, in denen Sie vorteilhafter und „gesünder" aussehen. Ziehen Sie nicht irgendwas an, wenn Sie Fotos machen lassen. Achten Sie auf Farben (lassen Sie sich gegebenenfalls beraten) und auch darauf, daß Sie sich in der Kleidung wohlfühlen. Wenn Sie ein Jeansmensch sind, der Krawatten haßt, dann sollten Sie für den Fototermin nicht einen strengen Anzug mit Krawatte wählen. Nur wenn Sie sich auch wohlfühlen, kommen Sie natürlich rüber. Achten Sie auf den Hintergrund: Was soll zu sehen sein? Der Hintergrund ist dazu da, Sie in den Vordergrund zu stellen. Also keine 70er-Jahre-Tapete, bei deren Anblick der Betrachter high wird.

Kommen Sie sympathisch rüber, also möglichst natürlich
Seien Sie Sie selbst (außer Sie sind ein griesgrämiger, aggressiver Zeitgenosse <haha>)! Sympathisch und natürlich sind Sie dann, wenn Sie entspannt sind. Jetzt ist es für die meisten Menschen ziemlich schrecklich, vor der Kamera zu stehen. Und nicht jeder ist irrsinnig fotogen. Wichtig für ein gutes Bild ist:

  • Sie fühlen sich wohl in Gegenwart des Fotografen.
  • Sie fühlen sich wohl in Ihren Klamotten.
  • Sie fühlen sich toll!
  • Sie fühlen sich wohl, wo Sie gerade sind.
  • Sie haben Ruhe und Zeit.

Meiner Erfahrung nach ist der Fotograf der Schlüssel: Er hat den Blick für die Situation. Er lockert Sie auf. Er drückt ab, wenn Sie es nicht erwarten.

Weg vom Automaten: ein guter Fotograf ist eine lohnende Investition
Weg von den Automaten! Wenn Sie für Ihren Personalausweis schnell in den Paßbildautomaten gehen, kein Problem: So ein Ausweisfoto ist ja immer auch ein großer Lacherfolg. Wenn Sie sich erfolgreich bewerben wollen, machen Sie um die Automaten bitte einen großen Bogen.

Ich kenne niemanden, auch die fotogenste Schönheit nicht, die auf einem Automatenbild gut aussieht. Das Licht ist immer so, daß es Zombies produziert, Ihre unvorteilhafteste Seite zum Vorschein bringt. Und die Hektik der Straße zeichnet sich auf Ihrem Gesicht ab. Ich rate zum Profi-Fotografen – und mit Profi meine ich durchaus auch einen guten Amateur, Betonung liegt auf gut. Die wenigsten Personen, die fotografieren, haben einen Blick für Situationen und ein Gespür für Personen – so perfekt sie technisch sein mögen. Aber gerade das brauchen Sie jetzt.

Wenn Sie niemanden kennen und in ein Fotogeschäft gehen, schauen Sie sich die Bilder im Schaufenster an: Gefallen Ihnen die Bilder? Mögen Sie die fotografische Umsetzung? Ist der Fotograf abwechslungsreich – oder sieht jeder gleich aus?

Gehen Sie rein und schauen Sie sich den Fotografen/die Fotografin an: Ist er/sie Ihnen sympathisch? Nimmt er/sie sich Zeit für Sie? Oder wird das eine 3-Minuten-Hektik-Aktion?

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