Wo früher der Stellenmarkt in der Zeitung das Non-plus-ultra war,
gibt es mittlerweile viele Alternativen, an seinen Traumjob zu kommen.
Hier eine kleine Auswahl ...
Stellenanzeige andersrum
Der Stellenmarkt hat nach wie vor einen großen Stellenwert: die
Klassiker SZ und FAZ sind jedoch nicht alleine. Achten Sie auch auf
regionale Blätter. Das andersrum" bezieht sich jedoch darauf,
dass Sie es ruhig auch einmal mit einem Gesuch versuchen können.
Als Beispiel möchte ich mich selbst nehmen: Vor zehn Jahren war ich
Tippse bei der Polizei. Das war ich im Prinzip auch gerne aber
verschiedene Faktoren trugen dazu bei, dass ich mich um eine neue
Stelle umsehen wollte. Und zwar im kreativen Bereich. Da ich in einer
passiven" Bewerbung nicht wahnsinnig viel zum Vorzeigen hatte
(ausgebildete Anwaltsgehilfin, Schreibkraft), setzte ich ein Inserat
in die Zeitung: Habe von vier Jahren Recht und Gesetz genug
und suche neue Aufgabe im Bereich Werbung/PR/Öffentlichkeitsarbeit.
Kann Schreibmaschine schreiben wie der Teufel." Das war der ganze
Text.
Diese Anzeige führte dazu, dass ich mich in einem internationalen
Medienkonzern bis zur Sales Managerin hocharbeitete.
Achten Sie darauf, dass Sie Ihr Gesuch im richtigen Medium schalten
und es entsprechend gestalten. Lieber Hundert Mark mehr ausgeben als
mit Platz zu knausern!
Messen
Gute Leute sind immer gesucht. Deshalb schießen auch die Karriere-Messen
wie Pilze aus dem Boden. Grosse Unternehmen präsentieren sich, geben
Informationen zum Berufseinstieg und Karriere und nehmen bei dieser
Gelegenheit gleich Kontakt zu vielversprechenden Leuten auf.
Für Messen gilt: bereiten Sie sich gut vor! Holen Sie sich vorher
ein Verzeichnis der Aussteller, entscheiden Sie sich, welche Unternehmen
Sie interessieren und bereiten Sie sich auf jedes Gespräch vor, als
wäre es bereits Ihr Bewerbungsgespräch.
Ihre Bewerbungsmappe haben Sie selbstverständlich in ausreichender
Anzahl dabei. (Aktuelle Veranstaltungen findest Du in unserem Eventkalender...
>> )
Internet Firmenhomepages und Jöbbörsen
Fast jedes Unternehmen nutzt die Möglichkeit, vakante Stellen auf
ihrer Homepage zu veröffentlichen. Sie haben eine spezielle Firma,
die Sie interessiert? Dann ab ins Netz !
Jobbörsen können Sie auch von beiden Richtungen her nutzen: Stellenanzeigen
durchgehen oder Ihr eigenes Profil eingeben. Jobbörsen sind für Bewerber
in der Regel völlig kostenfrei.
Seien Sie in Ihrem Profil möglichst präzise. Keine Angst, dass jemand
Ihr anonymes Profil identifizieren kann. Die Fülle der Bewerber ist
sehr groß.. Außerdem sucht kein Chef der Welt Jobbörsen-Profile durch,
um eventuell auf einen Mitarbeiter zu stoßen.
Direktansprache
Sprechen Sie die Firma Ihrer Wahl an! Telefonisch (wenn Sie wirklich
was zu sagen haben) oder schriftlich (auch hier sollten Sie was zu
sagen haben, sonst verschwenden Sie nicht nur die Zeit des Personalers,
sondern auch Ihre Zeit und Geld).
Wenn Sie wirklich ganz dringend genau bei dieser einen Firma arbeiten
möchten: bringen Sie das zum Ausdruck. Ehrlich gemeint, nicht wild
übertrieben.
Freunden und Bekannten sagen
Das versäumen die meisten: die engeren Kontakte nutzen. Erzählen Sie
Ihrem Bekanntenkreis, dass Sie eine neue Stelle suchen (klar, wenn
Sie dies heimlich tun, sollten Sie es nicht der ganzen Welt erzählen,
sondern genau auswählen und auch klar machen, wer wem was erzählen
darf und was nicht).
Häufig gibt es im Bekanntenkreis Connections zu jemandem, der jemanden
kennt, der für die Firma xyz arbeitet, die gerade jemanden suchen.
Seien Sie aber präzise: Was genau suchen Sie? Was nicht? In welcher
Branche? Nur wenn Sie präzise fragen, kommen Sie auch nur relevante
Antworten/Angebote.
Seien Sie kreativ!
Die Möglichkeiten sind vielfältig. Nutzen Sie sie!
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